Zu Gast in Spenge:

von Gaby Arndt

Ehrenamt in der Stadt Spenge – auch in der Wallenbrücker Marienkirche

Von Mareike Patock

Spenge.Der Förderverein Orgel Wallenbrück hatte am Freitag hohen Besuch: Zu Gast in der Marienkirche waren die SPD-Spitzenpolitiker aus dem Kreis Herford: Bundestagsabgeordneter Stefan Schwartze, die beiden Landtagsabgeordneten Angela Lück und Christian Dahm, Landrat Jürgen Müller, die Spenger Stadtverbandsvorsitzende Sylke Tech, Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Fischer und Ratsfrau Annegret Beckmann.

Auf ihrer Sommertour hatten sie am Vormittag Station in Spenge gemacht. Bei verschiedenen Vereinen und Organisationen wollten sie sich über deren ehrenamtliche Arbeit informieren. So auch beim Förderverein Orgel Wallenbrück. Der hat seit Jahren ein großes Ziel: die Wiederherstellung der barocken Orgel in der Marienkirche.

Finanzielles Mammutprojekt

Das Instrument ist ein Kulturgut von besonderem Rang. Die drittälteste Orgel in Westfalen muss allerdings dringend restauriert werden, denn viele der historischen Pfeifen leiden an Bleifraß.

Gerd Heining gab den SPD-Politikern draußen vor dem Gotteshaus zunächst einen kurzen Überblick über die Geschichte der Marienkirche, erzählte von der ersten großen baulichen Erweiterung vor 500 Jahren oder dem Brand Mitte des 17. Jahrhunderts.

Dann ging’s in die Kirche hinein, wo der Fördervereins-Vorsitzende Hinrich Paul übernahm und über die geplante Wiederherstellung der barocken Orgel berichtete – ein finanzielles Mammutprojekt. Um Geld dafür zusammenzubekommen, initiiert der Förderverein seit zehn Jahren immer wieder verschiedene Veranstaltungen oder wirbt bei Stiftungen um Zuschüsse.

„Seit 2009 haben wir hier etwa 50 Konzerte zugunsten der Orgel veranstaltet“, berichtete Paul. Auch beim Lindenblütenfest oder bei der „Adventsmusik“ werde regelmäßig für das Orgelprojekt gesammelt. „Seit 2009 sind dadurch mehr als 80.000 Euro zusammengekommen.“

Bei ihrer Sommertour wolle die SPD auch aufnehmen, was bei den Ehrenamtlichen noch „an Unterstützungsleistung“ benötigt werde, sagte Landrat Jürgen Müller. „Und wir möchten Danke sagen für die ehrenamtliche Leistung“, ergänzte Landtagsabgeordnete Angela Lück. Für die Politiker ging es anschließend noch weiter zum Fledermaushaus und dem neuen Bouleplatz im Katzenholz sowie ins Freibad Lenzinghausen.

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