Qualität aus Kirchlengern

von Gaby Arndt

Lück zu Besuch bei der Firma Medical

c/o Gaby Arndt

Kirchlengern. Regelmäßig besucht die Landtagsabgeordnete Angela Lück Firmen in ihrem Wahlkreis. Dieses Mal war es die Firma MEDICAL GmbH Medizintechnik. Dieses mittelständige Unternehmen befindet sich seit 1982 in Kirchlengern an der Ravensberger Straße.

Geschäftsführerin Marleen Lamker und Betriebsleiter Rainer Holtkamp empfingen die Abgeordnete im kleinen, aber sehr interessanten Ausstellungsraum des mittelständigen Unternehmens. „Wo liegt ihr Hauptgeschäft?“, wollte dann gleich Angela Lück wissen. „Wir produzieren elektromotorisch angetriebene Möbel, für Krankenhäuser, Praxen oder andere therapeutische Unternehmen, kurz gesagt für industrielle Kunden weltweit. Die Möbel werden nach ihren individuellen Wünschen angefertigt.“, so Holtkamp.

Ein Dialysestuhl weckte das Interesse der ehemaligen Krankenschwester aus dem Herz- und Diabeteszentrum. „Dieser Stuhl ist eine Anfertigung für einen langjährigen Kunden, der sich auf die Dialyseanwendung spezialisiert hat. Diese Liege zeichnet sich durch einen besonderen Hygieneschutz aus“, erklärte Marleen Lamker und zeigte der Abgeordneten die Funktion des Stuhls. Die Schutzfolie zeichnet sich durch eine besondere Druckknopf-Befestigung aus, kann ausgewechselt und anschließend gereinigt werden, so ist es möglich den hohen Hygienestandards gerecht zu werden.

Beim Gang durch die Firmenhallen erklärte Holtkamp: „Unsere Produkte sind ISO zertifiziert und garantieren somit sichere und haltbare Waren. Wir gehen auf die besonderen Wünsche unserer Kundschaft ein, gleichgültig ob es sich um eine bestimmte Größe, Technik oder Farbwahl handelt.“ In der Polsterei lagen entsprechend unterschiedlich gefärbte Kunstlederstoffe zur Verarbeitung bereit.

Lück konnte sich davon überzeugen, dass man in relativ kleinen Hallen durch eine optimierte Logistik, viele Produkte auf relativ kleinem Raum stapeln und in einem einwandfreien Zustand transportieren kann. Die Waren werden vorrangig für den industriellen Kunden angefertigt. Sie können daher vor Ort nicht frei verkauft werden, sondern nur über entsprechende Kooperationspartner. Freiverkäufliche Produkte sind nur im begrenzten Maße erhältlich.

Geschäftsführerin Lamker gab der Landtagsabgeordneten noch eine Bitte mit auf dem Weg. „Wie sie wissen, befinden wir uns hier in der Nähe der Bahngleise und des Bahnhofes von Kirchlengern. Für die Firmen vor Ort wäre ein besseres Verkehrskonzept im Bereich der Bahnübergänge von großem Vorteil.“

 

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