Newsletter Oktober 2019

von Elena Strehle

Liebe Leserinnen und Leser,

in der vergangenen Plenarwoche wurde unsere tägliche – und wichtige – Arbeit im Landtag durch eine schier unglaubliche Nachricht jäh unterbrochen. Diesen 09. Oktober werden wir nie vergessen, denn mitten in Deutschland, in Halle, wurde ein bewaffneter Terroranschlag auf eine Synagoge ausgeführt.

An Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, der auch Versöhnungstag genannt wird, hatten jüdische Mitmenschen in Deutschland wieder Angst um ihr Leben. Undenkbar, unbegreiflich, unerträglich! Es wird nun immer eine Zeit vor Halle und eine Zeit nach Halle geben. Den Donnerstag darauf begannen wir die Plenarsitzung mit einer Schweigeminute, um den Opfern dieser feigen und irren Tat zu gedenken.

Aber mit dem Gedenken ist es nicht getan. Wir dürfen dem zunehmenden Hass und der Gewalt, die uns durch rechtsradikale Kräfte und deren perfide Hetze drohen, keinen weiteren Raum mehr geben. Nie mehr wieder dürfen in Deutschland Menschen wegen ihres Glaubens, ihrer Herkunft, ihrer politischen Ansichten oder ihres Aussehens Angst haben oder gar angegriffen und getötet werden! Der rechte Terror muss jetzt endlich unverbrämt benannt und gestoppt werden. Auch die geistigen Brandstifter müssen wir erkennen und aufhalten.

Dieses Deutschland ist das beste, das wir je hatten. Es ist vielfältig, tolerant und glücklich. Wir Demokratinnen und Demokraten müssen dafür sorgen, dass es auch so bleibt!

Herzlich,

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