Kinder entdecken die Natur

von Gaby Arndt

Viertklässler sammeln bei den Waldjugendspielen im Werburger Forst Punkte

c/o Daniela Dembert

Melina (10, von links), Leon (9), Jennifer (9) und Ruben (9) sind konzentriert auf ihre Aufgabenstellungen. Von Försterin Anna Rosenland, Angela Lück, Herwart Siebert von der Schutzgemeinschaft und Bürgermeister Bernd Dumcke (von links) lassen sie sich gern über die Schultern schauen.

 

Von Daniela Dembert

Spenge (dd). »Man muss nicht erst ein Semester Wald studiert haben«, sagt Herwart Siebert schmunzelnd. Bei den derzeit im Werburger Wald stattfindenden Waldjugendspielen können clevere Teilnehmer allein durch ihre Beobachtungs- und Kombinationsgabe punkten. Seit 2005 veranstaltet die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald im Kreis Herford in Kooperation mit dem Landesbetrieb Wald und Holz und der Kreisjägerschaft den naturkundlichen Wettbewerb an unterschiedlichen Standorten. Knapp 1000 Viertklässler machen sich, aufgeteilt auf Spenge und Vlotho, auf Entdeckungstour durch den Forst.

 

Ein Klemmbrett, einen Lageplan mit eingezeichneter Wegstrecke und einen Fragenkatalog bekommen die Vierergruppen an die Hand und los geht’s. Es gilt beispielsweise, Bäume und Sträucher an ihren Blättern, Nadeln und Früchten zu erkennen und Tieren ihre Spuren richtig zuzuordnen. Die Kinder werden dafür sensibilisiert, Einzelheiten in der Natur genau in Augenschein zu nehmen und zu hinterfragen.

»Hier geht es auch darum, sich in der Gruppe zu organisieren, um Teamarbeit, um soziale Kompetenzen«, sagt Herwart Siebert, Geschäftsführer der Schutzgemeinschaft im Kreis Herford. Gerne unterstütze die Stadt Spenge die Veranstalter, indem sie sich um die Absperrungen entlang der Straße und des Waldes kümmere, versichert Bürgermeister Bernd Dumcke. Um die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, ist die Strecke im Vorfeld noch mal genau inspiziert worden. »Wir haben alles überprüft, was Kinder zum Turnen und Hangeln animieren könnte«, betont Anna Rosenland, Försterin im Landesbetrieb....

 

-Weiterlesen unter Westfalen-Blatt vom 26.09.2018-

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