„In Spenge ist Dynamik drin“

von Gaby Arndt

Neujahrsfrühstück: Bürgermeister Bernd Dumcke geht auf die OGS-Aufstockung in Lenzinghausen, den Anbau der Grundschule Spenge/Hücker-Aschen, die Digitalisierung der Schulen und die Blücherplatz-Planun

c/o Stefanie Boss

Stefanie Boss

Spenge. Zum Neujahrsfrühstück mit prominenten Gästen und spannenden Themen in gemütlicher Gesprächsrunde hatte am gestrigen Sonntag der SPD-Stadtverband Spenge eingeladen.

„Ich freue mich, dass ihr so zahlreich erschienen seid“, sagte Stadtverbandsvorsitzende Sylke Tech zur Begrüßung und stellte zunächst die Ehrengäste vor: Bürgermeister Bernd Dumcke, Bundestagsabgeordneter Stefan Schwartze sowie die Landtagsabgeordnete Angela Lück.

Eingeladen hatte sie auch Susanne Rutenkröger aus Bünde, die in der Nachbarstadt bei der Kommunalwahl im September als Bürgermeisterin kandidieren wird.

Ein bestimmtes Thema mit Vortrag wie im letzten Jahr war dieses Mal nicht vorgegeben – zu besprechen gab es aber dennoch genug. „2019 war ein sehr bewegtes Jahr für die alte Dame SPD“, sagte Sylke Tech. So erwähnte sie etwa die neue Doppelspitze aus Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sowie den neuen Bundestagsfraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich. „Sonst waren diese Ämter in Personalunion besetzt, jetzt sind es drei Personen – daran muss man sich gewöhnen.“

Sie wies auf die ihrer Ansicht nach trotz einiger Aufs und Abs gute Arbeit der großen Koalition hin: „Die hat viel gearbeitet und viel durchgesetzt“, betonte Sylke Tech. Dies seien auch Themen, die die Gäste des Neujahrsfrühstück gut mit Stefan Schwartze besprechen könnten.

Im Dialog mit Angela Lück seien dagegen Landesthemen wie die Gesundheitspolitik und das Erschließungsbeitragsrecht interessant. Sylke Tech setzte dabei auf kleine Gesprächsrunden an verschiedenen Tischen, die im Laufe des Vormittags auch durchwechselten.

Auch in Spenge habe sich viel bewegt und die Stadt werde immer moderner, so die Stadtverbandsvorsitzende. Sie wies etwa auf die Fertigstellung der Langen Straße und die dort vorhandenen Bauplätze hin.

Bürgermeister Bernd Dumcke blickte in seiner Ansprache auf das Jahr 2019 zurück. Er sprach etwa die OGS-Aufstockung in Lenzinghausen an, den An- und Umbau der Grundschule Spenge/Hücker–Aschen, die Fertigstellung der Außenanlage rund um das Schulzentrum sowie die Planungen für die Umgestaltung des Blücherplatzes.

„In Spenge ist Dynamik drin und das geht auch in 2020 so weiter“, betonte der Bürgermeister.

Im Bereich Digitalisierung würden Mitte des Jahres auch die Grundschulen an den Start gehen, wie es in der Regenbogen-Gesamtschule schon passiert sei. In 2019 habe es einen ausgeglichenen Haushalt mit Überschuss gegeben, „das haben wir uns auch für 2020 vorgenommen“.

Insgesamt könne sich sehen lassen, was sich in Spenge während seiner bislang 10-jährigen Amtszeit getan habe, so Bernd Dumcke.

„Wenn die Menschen mir wieder ihr Vertrauen schenken, kann es auch so weitergehen“, sagte er. Denn bei der Kommunalwahl am 13. September 2020 will sich Bernd Dumcke erneut zur Wahl stellen.

 

Neue Westfälische, 06.01.2020

Zurück