Hausärztemangel wird sich verschärfen

von Gaby Arndt

SPD-Landtagsabgeordnete fragen, wie Landesregierung Patientenversorgung sichern will

von Peter Schelberg 

H e r f o r d (HK). 2030 wird es im Kreis Herford 70.000 Menschen geben, die älter als 65 Jahre sind. Der Bedarf an medizinischer Versorgung steigt, die Hausärzte werden dagegen immer weniger. Bis zu 50 könnten in den kommenden fünf bis zehn Jahren altersbedingt ausscheiden: Das verdeutlicht die Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Christian Dahm und Angela Lück zum Hausärztemangel.

Nur noch 10 Prozent der in NRW ausgebildeten rund 2000 Ärzte werden Allgemeinmediziner, warnen die Politiker. Im Kreis Herford und in Bad Oeynhausen gebe es bereits jetzt Praxen, die überfüllt seien und keine neuen Patienten aufnähmen: »Das Problem wird sich in Zukunft noch verschärfen, da viele Ärzte im Rentenalter sind und keine Nachfolger finden«, befürchten Lück und Dahm.

»Viele Ärzte sind im Rentenalter und finden keine Nachfolger.« so Angela Lück (SPD).

 

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