Erstes alevitisches Grabfeld in NRW eröffnet

von Gaby Arndt

Auf Anregung der in der Meydan-Plattform zusammengeschlossenen Alevitischen Gemeinden in OWL gibt es auf dem Friedhof "Ewiger Frieden" jetzt ein alevitisches Grabfeld

c/o Ralf Bittner

Von Ralf Bittner

 

Herford. "Das Licht möge uns erhellen und unser Wegweiser sein", sagte die alevitische geistliche Senay Malkoc, als sie bei der Einweihung des alevitischen Grabfeldes auf dem Friedhof Zum Ewigen Frieden drei Kerzen entzündete. Ein Stein mit der Aufschrift "Alevitisches Grabfeld" kennzeichnet die Fläche, die Platz für 70 Gräber bietet.

Angeregt wurde die Einrichtung des Grabfeldes von der Meydan-Plattform, dem Dach von acht alevitschen Gemeinden in Ostwestfalen-Lippe. Deren stellvertretender Vorsitzender, Vural Ipek, bedankte sich stellvertretend für die erkrankte Vorsitzende Ulrike Erdogan für Unterstützung der Stadt Herford bei der Einrichtung des Grabfeldes. Das ist für die Angehörigen der Alevitischen Gemeinden in OWL gedacht, das erste in Nordrhein-Westfalen und das dritte in Deutschland überhaupt.

Entsprechend groß war über Bürgermeister Tim Kähler und Landrat Jürgen Müller hinaus das Interesse bei der Politik. Mit dem Bundestagsabgeordneten Stefan Schwartze und den Landtagsabgeordneten Christian Dahm, Angela Lück und Sigrid Beer betonten viele Redner die Bedeutung des Grabfeldes über die alevitischen Gemeinden hinaus. Ein Ort, an dem die Menschen über den Tod hinaus bleiben wollen, zeige, dass sie sich angenommen fühlten, sei Zeichen gelungener Integration....Weiterlesen unter Neue Westfälische vom 14.05.2018

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