Ein Nachbarschaftstreff für alle Generationen

von Elena Strehle

c/o: Gabriela Peschke

Von Gabriela Peschke

Bad Oeynhausen-Volmerdingsen(WB). Seit fast drei Jahrzehnten gilt es unter den Anwohnern als ein Höhepunkt im Sommerkalender: das traditionelle Spielplatzfest an der Brötchenstraße. Zur 28. Auflage sind am Wochenende wieder zahlreiche Familien mit ihren Kindern gekommen.

Sie seien nicht nur wegen der besonderen Kinder-Vergnügen gekommen, sondern auch »weil es Gelegenheit gibt, persönlich mit den Politikern zu sprechen«, sagte Besucherin Rena Wilken.

»Das war damals ein großer Erfolg für uns, dass wir es geschafft haben, hier im Außenbezirk einen Spielplatz zu erwirken«, erinnerte sich SPD-Ratsmitglied Friedhelm Schäfer. Das war 1990. »Die Einweihungsfeier war so schön, dass viele gefragt haben, ob wir nicht im nächsten Jahr wieder ein Fest machen wollen«, erzählte er.

Bis heute sei diese Tradition nicht abgerissen. Die Freiwillige Feuerwehr aus Volmerdingsen, die Jugendförderung Bad Oeynhausen sowie der Heimatverein, sie alle beteiligten sich. Es gab eine Hüpfburg, Kinderschminken, Wasserspiele und Bastelangebote. »Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung«, versicherte Gerhard Beckmann, der als erster Vorsitzender der SPD-Ortsgruppe das Festgeschehen koordiniert hat. »Auf diese Weise haben wir hier quasi so etwas wie einen Nachbarschaftstreff.«

Auch Louisa, Nele und Neala waren begeistert von den Angeboten. Die drei achtjährigen Freundinnen gestalteten am sogenannten Farbkarussell bunte Bilder. Unterstützt wurden sie von Franzi, einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin der Jugendförderung Bad Oeynhausen. »Wir sind jedes Jahr dabei, und die Kinder haben immer viel Spaß an den Angeboten«, sagte sie. Auch Markus Budde engagiert sich ehrenamtlich in der Jugendförderung, er überwachte den »Hau den Lukas«, bei dem kräftige Kleine und Große um den besten Schlag wetteifern konnten. Tatkräftige Unterstützung hatte aber auch die Jugendfeuerwehr Volmerdingsen beigesteuert: »Wir sind heute mit zehn Kindern vertreten«, sagte Jugendwart Fabian Detering.

Die erwachsenen Besucher nutzten die Gelegenheit zur Begegnung mit politisch Verantwortlichen. Neben Bürgermeister Achim Wilmsmeier besuchte auch Angela Lück das Spielplatzfest. »Stefan Schwartze war leider in Berlin verpflichtet, sonst wäre er auch noch gekommen«, sagte Gerhard Beckmann.

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