Ehrenamts-Projekte in den Blick genommen

von Gaby Arndt

SPD-Abgeordnete mit Landrat auf Sommertour

Von Daniela Dembert

Spenge (WB). »Das Engagement ist unheimlich vielfältig – sowohl im Stillen wie öffentlich«, fasst Stefan Schwartze seine Eindrücke zusammen, die er auf seiner Sommertour gesammelt hat. Mit den Landtagskollegen Angela Lück und Christian Dahm sowie Landrat Jürgen Müller war der Bundestagsabgeordnete in Spenge unterwegs, um sich ehrenamtliche Erfolgsprojekte anzusehen.

Auf dem Tourplan stand ein Besuch in der Wallenbrücker Marienkirche, wo die Abgeordneten sich über die Geschichte der historischen Orgel informierten. »Das ist ein Projekt, das schon seit vielen Jahren sehr kontinuierlich verfolgt wird«, sagte Schwartze.

Danach ging es ins Katzenholz, wo Herwart Siebert von der »Schutzgemeinschaft Deutscher Wald« das Fledermaushotel, das mit »relativ« geringem finanziellen Aufwand in einem ausgedienten Trafohäuschen an der Mühlenburger Straße gestaltet wurde. »Dunkel, frostfest und nicht zu trocken sollte eine Fledermausunterkunft sein«, sagte Siebert. Deshalb habe die Schutzgemeinschaft mit der Stadt, der IG Katzenholz und mit finanzieller Hilfe der Westfalen-Weser-Netz GmbH für die entsprechende Bearbeitung des Häuschens gesorgt. »Jetzt bleibt abzuwarten, ob die Tiere das Häuschen als Unterschlupf annehmen«, sagt Siebert.

Am Katzenholz hatten Angelika Guder, Maria Janzen und Werner Schmid, Vorstandsmitglieder der IG Katzenholz, zu einer Runde Boule-Spielen eingeladen und informierten über Projekte und Ziele. »Für Grundschul- und Kitakinder bieten wir Rallyes durch den Wald an. Wir sind auch schon im Bielefelder und Herforder Raum bekannt. Schulklassen und Kitas kommen mit Bussen, um das Katzenholz zu erkunden«, berichtete Werner Schmid den Besuchern.

Hilfreich sei die Tour, um mit Menschen darüber zu sprechen, wo der Schuh eventuell drücke. MdL Angela Lück: »Es ist ja häufig schwierig, in Kontakt zu kommen. Deshalb biete ich auch in den Kommunen eine Bürgersprechstunde an. Solche Termine sind ein Seismograph für Sorgen der Bürger.«

 

Westfalen-Blatt vom 02.09.2019

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