Herausforderungen für Tierschützer

von Gaby Arndt

c/o Tierschutzverein

Tierheim Ahle: Verein ist mit dem Tag der offenen Tür zufrieden. Im Moment bereiten den ehrenamtlichen Helfern vor allem Wildtiere Probleme

Bünde/Enger. Ein voller Erfolg war nach eigenen Angaben der Tag der offenen Tür im Bünder Tierheim. Einer Mitteilung zufolge nutzten mehr als 1.000 interessierte Besucher die Gelegenheit, sich über aktuelle Tierschutz-Themen, die vielfältige Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Aktiven und die vierbeinigen Bewohner zu informieren.

Landrat Jürgen Müller eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort. Die Landtagsabgeordnete Angela Lück (SPD), Bürgermeister Wolfgang Koch sowie die Tierärztin Tanja Hochstetter vom Kreisveterinäramt gehörten ebenfalls zu den Besuchern.

Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Info-Stand der Arbeitsgemeinschaft Tierschutz für den Kreis Herford zuteil. Die ARGE-Tierschutz ist ein Zusammenschluss von sieben im Kreis Herford tätigen Tierschutzorganisationen, deren Projekte vom Kreisveterinäramt begleitet werden. "Eine derartige Arbeitsgruppe in enger Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt ist wohl einmalig in Deutschland", heißt es in einer Mitteilung des Tierschutzvereins.

PROJEKTE

Die Kastration von verwilderten Hauskatzen ist eine der wichtigsten Aufgaben, die sich die Tierschützer gestellt haben. In einem neuen Projekt geht es um die Resozialisierung von verhaltensauffälligen Hunden. Die Mitglieder der ARGE werden immer häufiger mit diesem Problem konfrontiert. Haupt- und ehrenamtliche Aktive der Vereine sollen im Umgang mit solchen Vierbeinern intensiv geschult werden, um eine schnellere Vermittelbarkeit der Problem-Hunde zu erreichen.

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Quelle: Neue Westfälische, 10.06.2017

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